Nachgeliefert: Mein Junggesellenabschied

Vor einer Hochzeit darf natürlich eines nicht fehlen: Der Junggesellenabschied! Und ich hatte einen, und was für einen 🙂 Meine beiden Trauzeugen (mein Bruder Matze und der gute Markus) haben alles super geplant und organisiert, ich wusste natürlich von nichts. Weder wo es hingeht, was wir machen, wer alles kommt (oder nicht kommt) und und und. Erst kurz vorher wurde mir zumindest verraten, wann ich fertig sein soll 🙂

Es war der Freitag vor unserer standesamtlichen Trauung, der 11.02.11. Um 18:30 Uhr sollte ich fertig sein. Vorher noch im Fitnessstduio gewesen, geduscht und dann gespannt gewartet. Pünktlich klingelte es an der Tür und Matzes Freundin, die Isa, als sexy Sekretärin verkleidet, und zwei Freundinen haben mich abgeholt. Draußen wurden mit die Augen verbunden und ich wurde ins Auto geführt. Nach kurzer Fahrt der erste Halt, zwei Mädels raus, zwei Herrn rein, von denen ich nur einen direkt erkannt habe, er andere war ein Überraschungsgast. Dann ging es weiter, etwas längere Fahrt, bis wir wieder zum Stehen kamen. Mir wurde geholfen auszusteigen und dann endlich kam die Klappe weg, wir waren in Worms am Flughafen. Der Überraschungsgast war übrigens mein Dad, der mit uns gefeiert hat, cool 🙂

Am Flugplatz gibt es ein Lokal mit Namen „Propeller“, dort gibt’s alles XXL (auch die Bedienung). Nach und nach sind alle eingetroffen, zwölf Leute waren wir. Drei Arbeitskollegen von mir waren auch da, alles nach Wunsch 🙂 Ham gut gegessen und getrunken, bis wir gegen, ach Gott, ich denk es wird gegen 21 Uhr rum gewesen sein, wieder los gefahren sind (dieses Mal ohne Augenklappe). Zwei Taxen und ein Kollege ist selbst gefahren, es ging zurück in die Pfingstweide, in Räumlichkeiten der Kirche (hier haben Johanna und ich im letzten Jahr auch unseren Geburtstag gefeiert). Im Keller haben sie einen Raum mit ner Kegelbahn gemietet, was im Nachhinein ne sehr gute Idee war. Ich kann zwar nicht kegeln, aber es hat allen richtig Spaß gemacht. Es wurden Teams gebildet, Teamgeist entwickelt, denn untereinander kannten sich die meisten eher wenig. Wir haben also ein paar Runden gekegelt (und getrunken) bis ich gegen halb zwölf dann doch noch mal die Augen verbunden bekommen habe.

Mein Bruder führte mich in einen anderen Raum, ich wurde auf einen Stuhl gesetzt und dann konnte ich mir schon denken, was kam 🙂 Die Stripperin 🙂 Augenbinde weg, vor mir tanzte ein Mädel im Ganoven-Outfit, Hut auf, weiße Lack-Nutten-Stiefel, sehr nett 🙂 Vorne dran saßen meine Gäste und konnten die Show mit ansehen. Ne gute Viertelstunde hat sie getanzt (und sich immer mehr entkleidet *grins*), war ne gute Show! Wodka hat sie mir auch eingeflößt, obwohl ich ja eigentlich nichts trinke, aber nun gut. Gemacht hat es mir nichts! Zum Abschluss gab es dann draußen noch ein Foto mit ihr, wieder angezogen. Während der Show war filmen und fotografieren verboten!

Haben den Abend dann gemütlich ausklingen lassen, noch weiter gekegelt, bis mein Dad dann als erster so gegen drei Uhr gehen wollte. Matze, Markus und Norman haben ihn dann ein Stück begleitet, derweil sind meine Kollegen und der Schorsch nach Hause. Als die drei dann wieder da waren, haben wir zusammen gepackt und sind dann auch gegangen. Bella (danke noch mal) hat uns abgeholt und nach Hause kutschiert, morgens um vier Uhr! Viertel nach Vier war ich dann daheim, mein Schatz hat schon geschlafen und war nicht sehr erfreut, dass ich so lange weg war 🙂 Aber MANN feiert eben nur einmal Junggesellenabschied 😉

Andy

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