Die Leichtigkeit des Seins …

… oder so ähnlich zumindest.

Eigentlich wollte ich mich ja mal aus Berlin melden, das habe ich aber leider geschafft, sorry. Nun bin ich schon wieder zwei Wochen daheim und komme jetzt erst dazu zu schreiben. Man kommt zu nichts im Moment.

Mal vorne anfangen: Am 31.5. sind wir nach Berlin gefahren für meine Darmrückverlegung. Johanna hat mich begleitet, sie wollte die ganze Zeit dabei sein. Sie war bzw. ist mir eine große Stütze, ohne sie hätte ich das alles nicht so gut überstanden! In der ersten Woche lief leider noch nichts, wir hatten gehofft gleich in der ersten Woche die OP hinter uns zu bringen. Es waren lediglich zwei Voruntersuchungen, die OP dann nach einer Woche montags. Diese hat auch gut geklappt, ich wachte nach sechs Stunden Operation wieder auf, neue Narben am Bauch, dafür aber keine Beutel mehr. Das erste was ich gesagt hab, hat mir Johanna erzählt, war, „Ist September? Hab ich Geburtstag?“. An alles kann ich mich nicht erinnern, ich war noch ziemlich benebelt.

Nach drei Tagen Intensiv konnte ich aber wieder auf die Normalstation, der Kostaufbau konnte beginnen. Drei Tage post-Op durfte ich nichts essen, dann musste ich langsam anfangen, erst flüssig, das folgende Wochenende dann schon wieder Toast. Aber mein Darm wollte nicht gleich so recht, hat dann noch mal still gestanden, viele Schmerzen, noch mal Intensivstation und der ganze Misst. Aber mit Antibiotika und viel Bewegung kam dann alles langsam in Gang. Uns beiden ist zwischenzeitlich echt die Decke auf den Kopf gefallen, aber zusammen haben wir alles geschafft. Nach schließlich viereinhalb Wochen waren wir wieder auf heimischem Boden.

Aber nicht, dass der Stress aufhört, nein. Der geht nun erst richtig los. Dieses Mal aber positiver Stress 🙂

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